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  • 02.10.09 - Hollywood: Online-Marketing Pflicht für Kinoerfolg

  • "Nicht nur Web, sondern kluger Marketing-Mix entscheidend"

    Marketingverantwortliche der Filmbranche müssen sich in ihrer Promotionstätigkeit stärker auf neue Kommunikationsplattformen wie soziale Community-Netzwerke im Internet konzentrieren. Falls sie es dort nicht schaffen, das junge Kinopublikum zu erreichen, riskieren sie, dass die von ihnen beworbenen Produktionen bei ihrer Veröffentlichung vollkommen unbeachtet bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht "Moviegoers 2010" des US-Unternehmens Stradella Road http://www.stradellaroad.com, das die großen Filmstudios Hollywoods bei ihren groß angelegten Marketingkampagnen berät. Demnach sind mittlerweile bereits 94 Prozent des Kinopublikums im Web aktiv. Besondere Beleibtheit genießen dabei vor allem soziale Community-Plattformen, auf denen rund 73 Prozent der Filmliebhaber ein eigenes Profil besitzen. Die ersten Informationen über einen neuen Film erhält die Mehrheit aber immer noch durch entsprechende TV- oder Kinospots (73 Prozent), während das Web in dieser Hinsicht mit 44 Prozent deutlich abgeschlagen liegt.

    "Das Internet gewinnt für das Marketing von Kinofilmen zunehmend an Bedeutung. Das Medium ist für Marketingverantwortliche ein sehr hilfreiches Tool, mit dem sie ihre Kampagnen relativ günstig durchführen und bestimmte Zielgruppen genauer ansprechen können", bestätigt Jan Oesterlin, Geschäftsführer von Zukunft Kino Marketing, einer Initiative des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater (HDF) http://www.kino-hdf.com , im Gespräch mit pressetext. Um einen erfolgreichen Start eines neuen Films zu bewerkstelligen, komme es aber nicht nur auf das Web, sondern auf einen klugen Marketing-Mix an. "Es wäre ein fataler Fehler, sich in dieser Hinsicht ausschließlich auf Marketingaktivitäten im Netz zu verlassen. Wie auch die aktuelle Untersuchung aus den USA zeigt, stellt die Ausstrahlung von Film-Trailern im TV und Kino noch immer ein sehr wichtiges Promotionsinstrument dar, auf das keinesfalls verzichtet werden sollte", betont Oesterlin.

    Dass dem Web und insbesondere den sozialen Netzwerken heute zur Ansprache der jüngeren Zielgruppen ein hoher Stellenwert eingeräumt werden muss, ist dem Experten zufolge keine allzu neue Erkenntnis. Beispiele wie der Film "Blair Witch Project" hätten bereits vor Jahren gezeigt, was erfolgreiches virales Marketing auf Online-Plattformen bewirken kann. "In diesem Zusammenhang darf aber nicht vergessen werden, dass manche Zielgruppen nicht im Netz erreicht werden können und viele Filmproduktionen nicht unbedingt für ein jüngeres Publikum, das auf diesen Portalen aktiv ist, interessant sind. Ein möglichst effektives Marketing sollte deshalb stets individuell auf den jeweiligen Film angepasst werden", stellt Oesterlin klar. Eine pauschale Allheillösung für ein erfolgreiches Kinofilm-Marketing gebe es nicht.

    Dem Stradella-Road-Bericht zufolge spielen Filmrezensionen und Meinungen anerkannter Kritiker dabei lediglich eine untergeordnete Rolle, was die Entscheidung betrifft, ob man sich einen neuen Film im Kino ansehen will oder nicht. Ausschlaggebend hierfür sehen 75 Prozent des Kinopublikums vielmehr die Meinung von vertrauenswürdigen Freunden und solchen Personen, die den betreffenden Streifen bereits selbst gesehen haben und ihre Einschätzung im Internet mit anderen teilen. "Diese Erkenntnis hatte auch bereits vor dem Internetzeitalter Gültigkeit. Eine Online-Community, der eine gewisse Verlässlichkeit zugesprochen wird, ist sicherlich eine potenziell gute Entscheidungshilfe für Filmfans", so Oesterlin abschließend.

    Quelle: pressetext.ch


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