Kundenlogin

Näher am Geschehen.

Suchmaschinenwerbung

News

Aktuelles rund um GLOBONET

  • 19.05.11 - Über die Zukunft des Internets

  • Wird in Zukunft nur noch die Cloud unsere Informationen beherbergen?

     

    Über die Zukunft des Internets zu spekulieren ist einerseits müssig – da sich die Technik rasant entwickelt und Prognosen eine geringe Halbwertszeit haben –, andererseits hilft es, den Wald vor lauter Bäumen nicht aus den Augen zu verlieren.

     Ob Social Media sich zur Blase entwickelt, ob Facebook genauso gross wie Google wird ist dabei nicht so wichtig. Ob wir nun mehr Apps nutzen werden, wie der französische Internet-Unternehmer Loïc Le Meur behauptet, oder ob die personalisierten Suchmaschinen alles übernehmen werden oder beides zusammen, interessanter ist doch, was mit dem Internet als Ganzes passieren wird und wie die Geschäftsmodelle der Zukunft aussehen.

    Wissen wir jetzt mehr?

    Ein bereits 2010 erschienener interessanter FAZ-Artikel zur Zukunft des Internets erklärte, dass das Internet im Grunde eine Maschine zur Verstärkung von Vorurteilen ist, obwohl wir angeblich mehr als je zuvor wüssten.

    Was hier mit Vorurteilen gemeint sein könnte, drückt sich in der Tatsache aus, dass Textverarbeitungsprogramme dazu geführt haben, dass wir mehr, aber nicht besser schreiben. Wir verbreiten Nachrichten, walzen Sie aus, statt dass wir Neues schaffen, wie es der Philosoph Peter Sloterdijk ausdrückte. 

    „Das Internet ist kein Betriebssystem“

    Ein Forderung mündet in dem Satz, dass wir das Internet dazu bringen müssten, dass zu tun, was wir von ihm wollen. Das heisst, dass jeder Internetnutzer selbst entscheiden kann, welche Quellen er zukünftig kombinieren möchte. Und das heisst nicht zwischen Blick oder NZZ online wählen zu können, sondern die wichtigste Quelle überhaupt hinzufügen kann: die persönliche. Darunter zählen nicht nur E-Mails, sondern Dokumente aller Art.

    Bisher ermöglicht das Internet nicht, all diese Informationen zu kombinieren. Das „Internet hat bislang keine Benutzeroberfläche und kein Betriebssystem.“ Doch wenn alles kombiniert werden soll, stellt sich die Frage, wo all die Daten gespeichert werden sollen: Auf den privaten Geräten oder in der Cloud? 

    Ansprüche steigen

    Technisch gesehen wäre es einfacher, alle Daten würden von jedem Punkt aus abrufbar sein, die Wolke würde immer eine Sicherheitskopie unserer Daten haben. Doch noch dürften die Bedenken grösser sein, als der Nutzen verspricht.

    Auch in Sachen Design werden die Ansprüche weiter steigen. Das heisst aber nicht, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten betont werden. Das Gegenteil ist der Fall: Geräte werden daran gemessen werden, ob Sie unsere Informationen auf die gleiche Weise anzeigen können, so wie wir es wünschen. Noch sind Websites statisch, doch die dynamische und personalisierte Zusammenstellung unserer Informationen wird eine ganz neuie Art von Websites hervorbringen. HTML5 ist hierzu ein erster Schritt.

    Indem die ganze Welt auf einen virtuellen Punkt zusammenschrumpft, wird die Zeit zum grundlegenden Organisationsprinzip der Zukunft. Und ob das alles so eintrifft oder nicht können Sie selbst entscheiden, denn ich erinnere daran, dass das Internet nur eine Maschine zur Verstärkung unserer Vorurteile ist.

     
     
     
     
     

     


zurück

Haben Sie Fragen?

Kontakt aufnehmen

Folgen Sie GLOBONET: