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  • 22.10.10 - Apps sind im Marketing verzichtbar

  • Anwendungen für Kundendialog in der Praxis umstritten.

    Wien (pte/22.10.2010/06:05) - Den Mobile-Media-, App- und Smartphone-Hype vor Augen suchen Marketer und Unternehmen intensiver denn je nach neuen Möglichkeiten, um mit dem Kunden in einen interaktiven Dialog zu treten.




    Marke muss im mobilen Web präsent sein
    Gerade den Anwendungen für "clevere" Mobiltelefone und Tablet-PCs wird in der Werbe- und Marketingbranche dabei weitgehend enormes Potenzial zugesprochen. In der Praxis sind die Apps jedoch nicht unumstritten, wie Fachleute beim DMVÖ-Congress des Dialog Marketing Verbands Österreich erörtern. Sinn und Unsinn liegen nah zusammen und für viele sind die Programme nach wie vor verzichtbar.

    Um eine maximale Anzahl an Kunden zu erreichen und ein einzigartiges Erlebnis bieten zu können, muss eine Marke im mobilen Web präsent sein, meint Alexander Oswald, Head of Marketing Alps and South-East-Europe bei Nokia, gegenüber pressetext. "Die App erfüllt einen hervorragenden Zweck, eine Marke will aber auch alle anderen da draussen erreichen", so der Nokia-Manager.

    "Mobile Websites sind nicht tot"
    In den USA haben laut dem Pew Internet & American Life Project und Nielsen beispielsweise rund 35 Prozent der Smartphone-User bereits Apps heruntergeladen. Nicht einmal 25 Prozent nutzen sie jedoch tatsächlich. Die Marktforscher von Borrell Associates.com haben aufgezeigt, dass sich lediglich fünf Prozent der neu geladenen Dienste länger als sechs Monate auf den Geräten der Nutzer befinden. Dazu zählen zudem nicht nur Marketing-Tools, sondern auch Games, Navigations-Apps und andere Anwendungen.

    "Mobile Websites sind definitiv nicht tot", unterstreicht Oswald. So bietet der klassische Browser noch immer eine wesentlich höhere Reichweite als die Smartphone-Anwendungen. Verlässt sich eine Marke ausschliesslich auf Apps, schliesst sie rund drei Viertel der User aus, verdeutlicht Harald Winklhofer, CEO der Mobilmedienagentur IQ mobile, im pressetext-Gespräch. Dabei ist die App "nur eines von vielen Mobile-Marketing-Instrumenten". Gerade in Anbetracht der bereits bestehenden Vielzahl an verfügbaren Anwendungen sollten Marketer über eigene Apps "zweimal nachdenken".

    Relevanz und Reichweite
    Dem Experten nach ist vorwiegend der Zweck einer Marketing- oder Promotionkampagne für oder wider die Entwicklung einer Applikation entscheidend. So gibt es etwa mit Werbung per SMS durchaus Alternativen im mobilen Marketing. "Ein User muss eine App erst finden und dann als nützlich erachten", unterstreicht Christoph Stummvoll, Leiter Werbung, CRM und Events bei Peugeot Austria, die Bedeutung von Reichweite und Relevanz. "Für den Nutzer ist es irrelevant, ob eine interessante Nachricht über eine App oder den Browser kommt", sagt Matthias Stöcher, Leiter Online-Vermarktung der Zeitung "Standard".

    Allerdings kann und muss eine Applikation dem Konsumenten echten Mehrwert bieten, sind sich die Experten einig. Um den Kunden damit zu erreichen, müssen die Programme beworben werden. So wird die Anwendungen im Marketing auch an Bedeutung gewinnen. Oswald: "Zwischen Mobile Web und Apps gibt es künftig kein 'Entweder-Oder', sondern eine Kombination aus beidem." (Quelle: pressetext.com)

     


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