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  • 20.10.10 - Android schlägt iPhone

  • Handy-Werbung schwillt zu Milliardenmarkt an.

    New York (pte/20.10.2010/13:35) - Der Handy-Werbemarkt knackt die Milliardengrenze früher als weithin angenommen. Angesichts der überraschend schnellen Steigerung der Marketing-Ausgaben nach der Wirtschaftskrise schwillt das Volumen allein in den USA bereits im kommenden Jahr auf über 1,1 Mrd. Dollar an, wie jüngste Daten der Marktforscher von eMarketer aufzeigen. Bisher waren die Prognosen vergleichsweise zurückhaltend. In den "digitalen Werbemainstream" haben es die mobilen Formate aber schon 2010 geschafft.

    79 Prozent Wachstum
    Mit einem Wachstumsschub von satten 79 Prozent klettern die Handy-Werbeausgaben laut eMarketer in diesem Jahr auf 743 Mio. Dollar. Bis 2014 erreichen sie ein Ausmass von über 2,5 Mrd. Dollar, sagen die Marktforscher voraus. Googles Android schneidet dabei wohl ein grosses Stück vom Erlöskuchen ab. Die mit dem Betriebssystem ausgestatteten Geräte haben Apples iPhone bereits im September an generierten Werbeumsätzen erstmals hinter sich gelassen, wie die MediaPost unter Berufung auf Daten des Mobilwerbenetzwerks Millennial Media berichtet.

    Android-Modelle führten in den vergangenen Monaten nicht nur die Smartphone-Verkaufscharts an. Ihre User weisen zudem eine höhere Werbeaffinität auf als die Nutzer anderer Betriebssysteme. Sie klicken etwa wesentlich öfter auf Einschaltungen in Apps als Windows-Mobile-, Apple-iOS- oder Symbian-Anwender.

    SMS bald überholt
    "Die Expansion des Smartphone-Markts, eine hohe Nutzerrate und das attraktive demografische Profil der Handybesitzer haben mehr Werbetreibende dazu veranlasst, dem mobilen Bereich eine höhere Aufmerksamkeit zu schenken", sagt eMarkter-Senior-Analyst Noah Elkin. Video-, Display- und Such-Werbeausgaben werden sich 2010 jeweils mehr als verdoppeln. Lediglich Werbung in Kurznachrichten bleibt trotz eines 29-prozentigen Wachstums hinter dem starken Trend, obwohl sie mit einem Volumen von 327 Mio. Dollar in diesem Jahr noch das bedeutendste Format bleibt. (Quelle
    : pressetext.com)


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