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  • 10.03.10 - Online-Werbung soll Print 2010 erstmals überholen

  • Prognose: 32,5 Prozent der Investitionen fließen in digitale Kampagnen

    In diesem Jahr soll Online-Werbung erstmals Print überholen. Laut einer aktuellen US-Erhebung von Outsell werden die Werbetreibenden 2010 mehr in digitale Kampagnen investieren als in gedruckte Medien. Von insgesamt 368 Mrd. Dollar sollen nach der Prognose 32,5 Prozent in die Online-Werbung fließen und nur 30,3 Prozent in Print.

    Die Studie untersuchte das Investitionsverhalten von über 1.000 Werbetreibenden im Dezember 2009, berichtet das Wired Magazine. Demnach sollen die Online-Werbeinvestitionen in diesem Jahr um 9,6 Prozent steigen. Insgesamt soll der Bereich Marketing und Werbung ebenfalls zulegen - allerdings nur um 1,2 Prozent. Selbst für angeschlagene Printmedien wie den Zeitschriften erwartet Outsell ein Plus von 1,9 Prozent bei den Werbespendings.

    Zeitpunkt egal

    Wann genau Online-Werbung die Print-Webung überholt, sei nicht so sehr ausschlaggebend, meint Michael Learmonth vom Branchenmagazin Ad Age. Der Punkt sei, dass es passiert bzw. bald passieren wird. "Es spielt keine Rolle, ob das 2010 oder 2011 ist. Es wird einfach so sein wie vor zwei Jahren, als Online die Radiowerbung überholte", so Learmonth. Outsell prognostiziere etwas, das ohnehin absehbar sei.

    Ähnliche Prognosen für deutschen Markt

    In Deutschland erzielte der Online-Werbemarkt 2009 ein Plus von zwölf Prozent (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100218023/). Für dieses Jahr rechnet der Bundesverband Digitale Wirtschaft mit einem weiteren Plus von 14 Prozent. "Klassische Online-Werbung erreicht in immer mehr Branchen einen zweistelligen Anteil am Mediamix. In den Bereichen Computer und Büro, sonstige Werbung sowie Dienstleistungen wird jeder vierte Werbe-Euro in Online investiert. Hohes Potenzial gibt es noch in den Bereichen Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und KFZ", erläutert Paul Mudter, Vorsitzender des Online-Vermarkterkreis, gegenüber pressetext.

    Quelle: pressetext.ch


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