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  • 17.02.10 - Google macht Gelben Seiten Konkurrenz

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    Geschäfte, Restaurants und Co werden für 25 Dollar gelb hinterlegt

    Das Geschäftsmodell der Gelben Seiten, die zentrale Sammlung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen, könnte nun von Google bedroht werden. Google seien bereits die neuen Gelben Seiten, vermuten manche, so die New York Times. Gegen eine Gebühr von 25 Dollar im Monat können Sucheinträge gelb hinterlegt werden und stechen so gegenüber anderen Einträgen hervor. Dabei dürfte die Wahl der Farbe kein Zufall sein. Der neue Google-Service heißt Enhanced Listings und wird bereits seit wenigen Wochen ohne viel Aufmerksamkeit in Houston und San Jose getestet.

    Vor allem das junge Publikum, das eher am Handy nach Information sucht, anstatt ein Telefonbuch aufzuschlagen, soll mit dem neuen Dienst erreicht werden. Das Ende der Gelben Seiten ist damit zwar noch lange nicht gewiss, die Strategie von Google zeigt jedoch eine der entscheidensten Herausforderungen für Online-Werbung. Kleine Unternehmen machen in den USA einen Großteil der Wirtschaft aus, spielen jedoch bei Werbung im Internet kaum eine Rolle. Angebote wie dieses sind jedoch - besonders wegen der geringen Kosten - genau auf diese Betriebe zugeschnitten.

    Dabei ist dieser Werbemarkt äußerst lukrativ. Nach Schätzung machen die Werbeausgaben der Kleinunternehmen pro Jahr etwa 29 Mrd. Dollar aus. Seit langem wird versucht, diesen Sektor für Online-Werbung zu gewinnen, bislang sind die Versuche jedoch gescheitert. Erfolgreich waren hingegen Unternehmen, die mit großem Personalaufwand direkten Kontakt zu den Werbekunden pflegen wie zum Beispiel die Gelben Seiten. Google sei Konkurrent und Partner, so Negley Norton von der Yellow Pages Association. Obwohl sich der Online-Sektor schnell entwickle, seien die Gelben Seiten jedoch noch immer stark aufgestellt.

    Quelle: pressetext.ch


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