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  • 18.01.10 - Chinesischer Partner kritisiert Yahoo für Google-Statement

  • Online Marketing

     

    Alibaba verärgert über öffentliche Unterstützung der Zensur-Kehrtwende

    Yahoo erntet in China harsche Kritik für seine unterstützende Stellungnahme zu Googles Zensur-Kehrtwende (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100113024/). Yahoos chinesischer Partner Alibaba http://www.alibaba.com zeigte sich wenig erfreut darüber, dass sich das kalifornische Unternehmen öffentlich auf Googles Seite stellte. Laut Alibaba ist Yahoos Stellungnahme "rücksichtslos, aufgrund fehlender Beweise", man teile die Meinung des US-Unternehmens nicht, zitiert das Wall Street Journal Alibaba-Sprecher John Spelich.

    Auf einer Linie mit Google

    Yahoo hatte am vergangenen Mittwoch in seiner Stellungnahme verlautbart, das Unternehmen befinde sich auf einer Linie mit Google, was die Verurteilung von Hackerattacken und Zensurmaßnahmen in China betrifft. Yahoo habe sich dem Schutz von Menschenrechten, Privatsphäre und Sicherheit verschrieben, so Yahoo auf Nachfrage pressetext.

    Wie am Freitag bekannt wurde, hat es in der Vergangenheit neben Google und insgesamt 34 weiteren Unternehmen auch Angriffe auf Yahoo gegeben. Unklar blieb zunächst, ob die Yahoo-Systeme auch tatsächlich geknackt werden konnten. Die Kritik des chinesischen Partners will Yahoo derzeit nicht kommentieren.

    Seit 1999 in China

    Yahoo zählt zu den ersten ausländischen Interentfirmen, die in China Fuß fassen konnten. Seit dem Start eines Joint Venture im Jahr 1999 ist das Unternehmen in China vertreten. Allerdings hatte Yahoo, wie fast alle ausländischen Konzerne, von Anfang an und immer wieder mit dem chinesischen Markt zu kämpfen. So ist es einerseits bis heute schwierig als westliches Unternehmen kommerziell erfolgreich zu sein, gleichzeitig gibt es laufend Probleme mit Chinas Zensurpolitik und Einschränkung der Menschenrechte.

    2005 stimmte Yahoo relativ resignierend einem Deal mit Alibaba zu, zahlte rund eine Mrd. Dollar und übergab der chinesischen Internetfirma für einen 40-Prozent-Anteil seine chinesischen Geschäfte. Eigentlich sollte die Partnerschaft dazu dienen, Yahoos Erfolgschancen in China zu steigern. Stattdessen hat sich das Verhältnis zwischen Alibaba und dem US-Konzern jedoch stetig verschlechtert. Yahoo konnte zwar finanziell profitieren, der Markanteil von Yahoo China im Suchmaschinengeschäft ist jedoch gesunken.

    Quelle: pressetext.ch


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