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  • 10.11.09 - Werber haben wenig Vertrauen in Zeitungswebseiten

  • Digitale Agenturen und Suchmaschinen stehen hoch im Kurs

    Werbetreibende sind unzufrieden mit den Leistungen von Zeitungswebseiten. Das Vertrauen in die Internetauftritte der Verlage nimmt mehr und mehr ab, so das Ergebnis einer britischen Umfrage vom Institute of Practitioners in Advertising (IPA) http://www.ipa.co.uk. Viel höher im Kurs stehen derzeit Online-Agenturen und Suchmaschinen.

    Im Vergleich zu früheren Befragungen haben fast alle großen Zeitungen an Vertrauen bei den Werbern eingebüßt. Der Guardian etwa wird derzeit von 48,7 Prozent als gutes Werbeumfeld genannt - das sind um 16,4 Prozent weniger als noch 2008. News International verlor um 14,4 Prozent, die Financial Times um 5,8 Prozent. Eine Ausnahme bildet offenbar die Website des Telegraph. Hier zeigten sich 49,4 Prozent der Werber zufrieden, was ein Plus von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

    Mangel an Transparenz

    Spitzenwerte erzielten hingegen Werbenetzwerke wie Specific Media, wo sich 83,5 Prozent der Befragten zufrieden zeigten. Aber auch Vibrant Media, Facebook und AOL kamen durchwegs auf Werte über 60 Prozent. Ebenfalls in dieser Höhe zu finden sind Webauftritte von Medienunternehmen wie Channel 4, MSN und Bauer Media.

    "Webseiten von Zeitungen werden immer stärker genutzt. Mit der Installation von Werbung klappt es allerdings noch nicht genauso gut, viele sind noch zurückhaltend", sagt Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) http://www.zaw.de, im Gespräch mit pressetext. Es mangle noch an Transparenz der Medienleistung. Doch Nickel betont auch, dass sich die gesamte Branche erst in einer Erprobungsphase befinde und sich in Deutschland bei Zeitungswebseiten bereits sehr viel weiterentwickle.

    "Was die Suchmaschinen betrifft, liegen jedenfalls spezifisch für den deutschen Markt nach wie vor keine glaubhaften Zahlen vor", kritisiert Nickel. Hier herrsche noch sehr viel Ungewissheit in Sachen Werbeleistung. "Die Suchmaschinen wären gefordert, für mehr Transparenz zu sorgen", so Nickel.

    Zeitungen haben Web verschlafen

    Neben der Rezession wirkt sich auch der Umstand negativ aus, dass die Verlage sowie andere alte Medien den Sprung ins digitale Zeitalter etwas verschlafen haben, meint etwa Dave Katz, Chef der Agentur Media Contacts. "Es kann gut sein, dass das Digitalgeschäft zunächst nicht der Hauptfokus war", so Katz. Auch jetzt liege bei vielen noch nicht das Hauptaugenmerk auf diesem Bereich.

     

    Quelle: pressetext.ch


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