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  • 23.10.09 - MySpace lockt mit neuen Musik-Features

  • Musikvideodienst über iLike auch auf Facebook nutzbar

    Das Social Network MySpace http://www.myspace.com will mithilfe neuer Musik-Features wieder mehr User auf das eigene Portal locken. Im Zentrum des Interesses steht dabei vor allem der Start eines eigenen Musikvideodienstes in den USA, Australien und Neuseeland, der mit Inhalten aus dem Repertoire aller vier großen Musiklabels befüllt werden soll. Über die Musik-Applikation iLike, die die im Besitz von Rupert Murdochs News Corporation befindliche Commuity im August übernommen hat, wird das neue Angebot dabei auch auf Partnerseiten wie dem MySpace-Konkurrenten Facebook nutzbar sein.

    Wie Owen Van Natta, Chief Executive von MySpace, bei einer Präsentation der neuen Features auf dem Web 2.0 Summit http://www.web2summit.com in San Francisco erklärt, sei das aktuell gestartete Musikvideoservice bislang einzigartig. Kein anderes soziales Netzwerk habe derzeit Zugriff auf den gesamten Katalog aller vier Majorlabels und kombiniere seine Inhalte derart umfassend mit Community-Profilen von Künstlern und in voller Länge nutzbaren Audiotracks.


    Neue Videosuchmaschine und "Artist Dashboard"

    Um die Fülle an Musikvideos überschaubar zu halten, hat MySpace seinen Mitgliedern eine neue Videosuchmaschine und verschiedene Tools spendiert, mit denen die Nutzer sich gegenseitig auf interessante Beiträge aufmerksam machen können. Die Einbettung der Videoclips in die herkömmlichen Musik-Playlists der Künstlerprofile soll dabei dafür sorgen, dass Audio- und Bewegtbildmaterial jederzeit einfach und bequem von einem einzigen Ort aus abrufbar sind. In weiterer Folge sollen die MySpace-Musikvideos dann nicht nur über das eigene Portal, sondern auch über die Google Musiksuche auffindbar sein, die kommende Woche starten soll.

    Auch für die auf dem Community-Portal vertretenen Künstler hat Van Natta einige Neuerungen parat. So soll etwa ein eigenes "Artist Dashboard" dafür sorgen, dass Labels und Musiker einen besseren Einblick in die Hörgewohnheiten ihrer Fans bekommen. Durch den Zugriff auf MySpace-Daten können sie beispielsweise nachvollziehen, woher ein User kommt, welche Songs er sich am öftesten angehört hat oder wie viele Freunde er innerhalb der Community hat. Mit diesen Erkenntnissen können Künstler und Lables dann ihre eigenen Promotionstätigkeiten zielgenauer auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer Fans abstimmen.

    Neuausrichtung im Kampf gegen Facebook

    Hintergrund der Vorstellung der neuen Musik-Features von MySpace ist eine weitreichende Neuausrichtung des Social-Networking-Portals, das sich in Zukunft mehr in Richtung einer allumfassenden Entertainment-Plattform positionieren will (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/091015036/). "Wir haben uns die vergangenen fünfeinhalb Monate mit voller Kraft auf diese Umstrukturierungen konzentriert", wird Van Vatta vom Daily Telegraph zitiert.

    Natürlich spielen in diesem Zusammenhang auch die sinkenden User-Zahlen eine Rolle, durch die MySpace im Laufe der vergangenen Monate zunehmend gegenüber der Konkurrenz von Facebook ins Hintertreffen geraten ist. Da mittlerweile aber durchgesickert ist, dass auch Facebook mit einem eigenen Angebot in das Geschäft mit Online-Musik einsteigen will, bleibt vorläufig noch abzuwarten, ob die MySpace-Strategie letztendlich auch aufgehen wird.

    Quelle: pressetext.ch


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