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  • 09.10.09 - Das Internet ist das am stärksten genutzte Medium in der Schweiz

  • Die Y&R Gruppe Schweiz hat eine repräsentative Studie zum Medien- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass das Internet mit Abstand das wichtigste Medium der Schweizer ist.

    Mehr als die Hälfte der Schweizer stuft das Internet aus persönlicher Sicht als “sehr wichtig” ein. Damit liegt das Internet mit fast 20 Prozent Abstand deutlich vor den zweitplatzierten Tageszeitungen (35,5 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen TV und Radio.

    Für 49,5 Prozent der 14- bis 29-Jährigen ist Facebook die beliebteste Medienmarke. Bei den 50- bis 69-Jährigen nimmt SF1 mit 50,4 Prozent den ersten Platz ein. Auf den weiteren Rängen folgen bei den Jungen 20 Minuten (42,2 Prozent) und Pro 7 (35,8 Prozent), bei den Älteren sind es Lokalradios (36,1 Prozent) und DRS 1 (32,3 Prozent).

    Das Internet ist das am stärksten genutzte Medium für die Bereiche Tagesgeschehen, Sportinformationen und Produktinformationen. Einzig bei der Unterhaltung liegt das Fernsehen mit 54,4 Prozent noch an erster Stelle (Internet: 23,0 Prozent). Am häufigsten wird das Internet für Produktinformationen genutzt (79,7 Prozent).

    Aus welchen Quellen die Konsumenten Informationen zu Produkten/Dienstleistungen einholen, ist stark abhängig von der Produktkategorie. Werbung als Informationsquelle wird am häufigsten bei Beauty- und Kosmetikprodukten, Mode und Lebensmitteln genutzt. Also bei Produkten, die eher dem Low-Involvement zugeordnet werden und impulsgetrieben sind. Die Studie ergab zudem, dass bei Banken, Versicherungen und Krankenkassen Onlinevergleichsdienste wie Comparis.ch die erste Wahl als Informationsquelle sind.

    Der Kundenberater ist die wichtigste Informationsquelle bei Autos, Möbeln, rezeptfreien Medikamenten und Sportartikeln. Dort also, wo fachgerechte Beratung für die Konsumenten wichtig ist. Auch hier zeigt sich die Wichtigkeit des Internet: die Homepage des Anbieters ist der wichtigste Informationskanal über viele Kategorien hinweg, so bei Unterhaltungselektronik, grossen Haushaltsgeräten, Mobiltelefonen, Reisen, Wohnen oder Musik und Video. Die höchste Glaubwürdigkeit aller Quellen erzielt aber die Empfehlung von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten.

    Fragt man die Konsumenten, wie sich ihr Medienverhalten im Vergleich zu vor 5 Jahren verändert hat, lässt sich ein starker Trend zu den elektronischen Medien feststellen. 80 Prozent der Befragten gaben an, im Internet gezielt nach Informationen zu suchen, die sie interessieren. Mehr als die Hälfte der Befragten (56,1 Prozent) möchte in Zukunft daher auch verstärkt selbst entscheiden, welches TV-Programm zu welchem Zeitpunkt gesehen wird. Die Autoren der Studie sehen damit in On-demand-Angeboten ein spürbares Konsumentenbedürfnis.

    Für die Studie Media Use Index der Y & R Gruppe wurden 1500 Personen zwischen 14 und 69 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz befragt.

    Quelle: news.worldsite-schweiz.ch


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