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  • 07.10.09 - Warum Sie kein Flash-Intro erstellen sollten

  • Eine der Todsünden, die Webdesigner (oder meistens Grafiker) punkto Auffindbarkeit in Suchmaschinen und bezüglich Benutzerführung auch heute noch begehen ist das Vorschalten einer Eingangs- oder Intro-Seite. Ob aus optischen Gründen oder für die Sprachauswahl - Intros sind immer wieder ein Thema. Hier die wichtigsten Gründe, welche dagegen sprechen.

    Obwohl die Firmen-Mitarbeiter, welche Intros in Auftrag geben, in den meisten Fällen selber solche Intros bei anderen nicht mögen, werden Intros immer wieder gemacht. Intros sind zwar oftmals optische eindrücklich, haben aber in der Regel kaum Text. Sie entspringen der Denkweise für Drucksachen. Bei einem Prospekt wird in der Regel ein schön gestaltetes Deckblatt gemacht, welches wenig oder keinen Text enthält. Meistens ist zwar ein Link mit “Intro überspringen” vorhanden aber damit zwingt man dem Besucher einen unnötigen, unbeliebten Klick auf. Aus der Perspektive der Suchmaschinenoptimierung betrachtet ist eine solche Einstiegsseite ebenfalls schlecht. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass 80 Prozent der Internetnutzer Intro-Seiten nicht mögen!

    60 Prozent der Intros werden wieder geschlossen
    Der wichtigste Grund kein Intro auf der Webseite zu verwenden ist die hohe Absprungrate. Sehr viele Internetnutzer stören sich an diesen Intros und schliessen die Seite sofort. Internetnutzer wollen auf den Punkt kommen - ein Kunde sollte immer über das Angebot und die eigenen Stärken informiert werden. Bilder oder auch Flash können durchaus als optisches Element auf einer Seite eingesetzt werden - aber ohne guten Text gehen die Besucher verloren (siehe auch Bis 2/3 der Besucher gehen wegen Flash verloren).

    Gemäss einer Umfrage in den USA haben 80 % der Internetnutzer eine Abneigung gegen Flash-Intro (siehe auch Flash + Suchmaschinen: So werden Sie nicht gefunden). Sogar der Hersteller der Software zur Herstellung von Flash (Macromedia) empfiehlt, auf Flash Intros zu verzichten. Von denjenigen Fällen, wo wir Vergleichsdaten kennen, hat sich die durchschnittliche Anzahl Seiten, welche sich ein Besucher angesehen hat, um 20 - 100 % erhöht, nachdem auf das Flash Intro verzichtet wurde.

    Eine der Grundregeln der Benutzerführung auf dem Internet besagt, dass jede Information auf einem Internetauftritt mit mindestens drei Klicks erreichbar sein muss. Statistisch gesehen hat man 7 - 8 Sekunden, um den Besucher eines Internetauftrittes zu überzeugen, dass er am richtigen Ort ist. Fällt ein Klick bereits durch die Intro-Seite weg, hat man bereits viele verloren. Bei grösseren Internetauftritten kann es schnell knapp werden eine übersichtliche Struktur einzuhalten, um die Besucher in 3 Klicks ans Ziel zu bringen. Doch auch bei kleineren Auftritten gilt: Wenn ein Klick nötig ist, nur um die Startseite zu sehen, gelangen weniger Besucher auf den wichtigen Inhalt Ihres Internetauftrittes.

    Obwohl es technisch auch anders möglich ist, zeigen viele Auftritte das Intro bei jedem Besuch. Mag ein Intro noch so sinnvoll und erklärend sein, spätestens beim zweiten Besuch einer Website wird gar nicht abgewartet was da passiert, sondern nur noch übersprungen. Wirklich kundenfreundlich ist das nicht.

    Oft wird das Design eines Intros anders aufgebaut, als der eigentliche Internetauftritt. Sollte sich ein Kunde das Intro ansehen, ist er an dieses Layout gewöhnt und erwartet ein identisches Design. Sollte das Layout und die Navigation nach dem Intro falsch platziert sein, werden viele Kunden die Homepage verlassen.

    Quelle: news.worldsite-schweiz.ch


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